Was für ein Gewimmel!

Wimmelbilder sind seit vielen Jahren aus zahlreichen Bilderbüchern für Kinder bekannt. Der Begriff Wimmelbild wird jedoch heute auch für die Bezeichnung vieler Computerspiele bezeichnet, im Ansatz entsprechen diese Spielen dem früheren Wimmelbilderbuch.

Was ist ein Wimmelbilderbuch?

Wimmelbilderbücher sind größer als normale Bücher, die Seiten messen oftmals mehr als Din A 4 und sind bis in den kleinsten Winkel ausgenutzt. In einem Wimmelbilderbuch werden zahlreiche Szenarien innerhalb eines Haupt Szenarios dargestellt. Interaktive Wimmelbilderbücher geben dem Kind zudem vor, welchen Gegenstand oder welche Figur im Wimmelbild gefunden werden muss. Eine tolle Möglichkeit die Konzentration des Kindes zu steigern.

Woher stammt der Begriff Wimmelbild?

Das Wimmelbild hat seinen lustig klingenden Namen erhalten, weil die Bilder so komplex und vielfältig sind, umgangssprachlich ein wahres Gewimmel dargestellt wird. Wer allerdings genau hinschaut wird erkennen, dass keinesfalls wahllose Abbildungen gezeigt werden. Die Szenarien in einem Wimmelbilderbuch erzählen kleine Geschichten und regen Kinder zum fantasieren und betrachten an.


Urvater des Wimmelbildes.

Als Urvater und Erfinder des Wimmelbilds gilt Ali Mitgutsch, der im Jahr 1968 das erste Wimmelbildbuch auf den Markt brachte und direkt den Jugendbuchpreis damit gewann. Es war der Beginn eines neuen Buchzeitalters, Bilderbücher wurden für Kinder plötzlich zu Erlebnislandschaften, sie konnten immer wieder neues entdecken oder Gegenstände im Gewimmel des Alltags suchen.